Versklavt durch eigene vier Wände?

Versklavt duchr eigene vier Wände

Unsere vier Wände können uns auf unterschiedliche Art und Weise beeinflussen. Am schönsten ist es, wenn wir uns auf unsere Wohnung freuen, wenn wir sie schön finden, wenn wir nach einer Reise gerne nach Hause kommen, wenn wir mit Vergnügen Freunde einladen und uns dabei wohl fühlen. Ich könnte diese Auflistung noch eine Weile weiterführen, doch ich denke, der Punkt ist klar geworden. Jedes positive Gefühl, welches durch unsere Wohnsituation ausgelöst wird, tut uns gut. Jedes negative Gefühl belastet uns. Das tückische daran, dass wir Menschen uns an die Dinge gewöhnen und ihnen freien Lauf lassen. Kurzfristig ist es kein Problem, langfristig schon. Unsere Wohnsituation hat eine unmittelbare und meist unbewusste Auswirkung auf unser Empfinden und somit auf unser Handeln. Falls du dich oft antriebslos fühlst, Kamst du schon mal auf den Gedanken, dass es unter anderem auch mit deiner Wohnsituation zu tun haben könnte? Ja, ein vom Wohnumfeld auf unser projiziertes Gefühl löst eine Emotion aus, diese Emotion führt zu einem Verhalten. Das Verhalten kann positiv aber auch negativ sein. Viele dieser Verhaltensweisen sind über die Jahre so in unser Unterbewusstsein gedrungen, dass wir diese weder merken noch hinterfragen. Deine Wohnsituation hat deine Verhaltensweisen fest im Griff. Entweder du bist ständig am Aufräumen und putzen, du gehst nicht ins Bett, wenn nicht alles pikobello ist. Du bist ultra gestresst und das schon Tage zuvor, wenn du Besuch erwartest. Du mistest zwanghaft regelmäßig aus, um kurz darauf die entstandenen Lücken wieder aufzufüllen. Oder du hast resigniert, du räumst nur noch auf, wenn Besuch kommt und weil es dir Stress bereitet, lädst du immer weniger Leute in deine Wohnung rein. So oder so du bist Sklave deiner eigenen vier Wände geworden. Fang lieber an deine Wohnbedürfnisse zu entdecken und danach zu leben, denn das ist viel befriedigender als alles andere. Und wenn du Unterstützung wünschst, dann begleite ich dich sehr gerne dabei! Lebe und liebeDEIN ZUHAUSE Deine Swetlana

Die Tücken kleiner Wohnräume

Die Tücken kleiner Wohnräume

Einige von uns leben über längere Zeiträume in kleinen Wohnräumen, oft sogar mit den Kindern. Der heutige Lebensstandard und die Verfügbarkeit von kostengünstigen Sachen verführen uns dazu, viele Sachen zu kaufen und auszuprobieren. Die Schränke füllen sich ganz schnell, die freien Flächen werden immer kleiner. Was passiert?Wir wissen mit der Zeit nicht a) was wir alles besitzen, weil auf der einen Seite die Anzahl der Dinge zu groß ist um sich alle zu merken und b) weil alles was in den Regalen in der zweiten Reihe ist für unser Auge nicht existiert. Da wir oft unsere Einkäufe entweder unter Zeitdruck oder spontan machen, merken wir gar nicht, dass wir bereits den vierten blauen Pullover besitzen. Die Sachen im Schrank selbst in der ersten Reihe sind so eng aneinandergedrückt, dass es keinen Spaß macht, sich da was herauszusuchen. Den Raum den wir für uns brauchen, haben wir an die Dinge, die wir meinen zu brauchen, verschenkt. Wir ersticken förmlich unter der Enge, doch viele nehmen es nicht bewusst wahr. Die Wohnung bewohnt uns und nicht wir die Wohnung. Verrückt eigentlich. Das kurzfristige Hochgefühl wieder etwas Schönes gefunden zu haben und zu besitzen tauschen wir gegen das langfristige Gefühl der Enge und der optischen Überforderung. Den Raum für Kreativität tauschen wir gegen vollgestellte Ecken und vollgestopfte Regale.  Früher oder später sind wir so sicher in diesem Hamsterrad gefangen, dass wir da ganz alleine nicht mehr herausfinden. Und so begnügen wir uns mit diesem Zustand für Jahre und Jahre. Sehr traurig.  Ist es dir schon mal aufgefallen, dass du pro Saison am meisten die zwei drei Kleidungsstücke trägst, die du zuletzt gekauft hast? Das du in der Küche am meisten das Gerät nutzt, was du neulich erworben hast? Die Sachen die du letztes Jahr toll fandst fristen ihr Dasein nutzlos in den Schränken oder im Keller. Das blöde an wenig Wohnfläche, die auch noch vollgestellt ist, dass wir, obwohl wir gerne sauber wohnen wollen, uns immer schwerer tun, die Flächen fürs abstauben frei zu machen. Also wischen wir nur noch in den Zwischenräumen und irgendwann entweder gar nicht oder einmal vor Weihnachten. Auch hier geben wir nach und nach ein großes Stück an Wohnqualität auf. Erinnere dich daran, wie du am liebsten wohnen willst und schaffe dir neben vollgestopften Regalen auch freie Flächen für deine Psyche und deine Augen! Lebe und liebeDEIN ZUHAUSE Deine Swetlana

Die fünf Phasen des Wohnens

Die fünf Phasen des Wohnens

Im Verlauf unseres Lebens durchlaufen wir grob fünf unterschiedliche Phasen des Wohnens. Jede von Ihnen hat eine andere Wohnqualität, andere Ansprüche und einen anderen Fokus. Phase eins: Hotel Mama Das Wohnumfeld, in das wir hineingeboren werden, ist das prägendste und das was wir ganz und gar unbewusst aufnehmen. Wachsen wir in einem Hochhaus in einer kleinen Wohnung aus, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass wir es später mehr mit Unsicherheiten und Ängsten zu tun haben. Wachsen wir in einem kinderfreundlichen Umfeld, wo das Spielen auf der Straße mit den Nachbarskindern zum Alltag gehört, wird uns diese Zeit mit mehr Vertrauen und Selbstbewusstsein ausstatten. Haben wir bis zum Auszug aus dem Elternhaus kein eigenes Zimmer, keinen Rückzugsort und keine Privatheit erfahren dürfen, wird uns das in unseren Verhaltensweisen im späteren Zusammenleben z.B. in der WG oder mit einem Partner prägen. Unser Elternhaus bildet in uns auch unser ästhetisches Empfinden aus, denn dieses ist stark von den individuell angesammelten Erfahrungen und Sehgewohnheiten abhängig.  Später neigen wir dazu, das als schön zu empfinden, was wir gewohnt sind. Phase zwei: Erste Wohnung Wir haben es geschafft, uns vom Hotel Mama abzunabeln. Oft wird dieser Schritt dadurch ausgelöst, dass wir eine Ausbildung machen oder studieren. In dieser Phase steht das Thema Wohnen und Wohnqualität nicht im Fokus. Viele wichtiger sind Erfahrungen und die Menschen mit denen wir uns umgeben. Wir sind mit einem kleinen Zimmer in einer WG oder einem kleinen Appartement, welches vielleicht sogar schon möbliert ist, zufrieden. Die meiste Zeit verbringen wir draußen. Es ist eine Zeit des Entdeckens, Erfahrens und sich im beruflichen Kontext finden. Phase drei: Wohnen und Berufsstart Wir haben hoffentlich herausgefunden, was wir beruflich machen wollen oder folgen gar einer Berufung. Der Wunsch nach einem eigenen Zuhause klopft nun leise an. Das vorher so geliebte WG-Zimmer ist plötzlich zu laut und wir sind weniger bereit Kompromisse einzugehen. Manche von uns haben schon eine klare Vorstellung davon, wo und wie sie wohnen wollen. Andere beziehen ihre erste „richtige“ Wohnung und tasten sich an das Thema ran. Es folgen noch ein Paar Umzüge bis man herausgefunden hat, dass man nah den der Stadt oder doch auf dem Land wohnen will. Bei einigen kommt der Partner ins Leben, mit dem man sich eine Zukunft vorstellen kann. Das Zusammenziehen wird zum Thema. Eine größere Wohnung wird bezogen. Das Herausfinden der Macken und Wünsche im Wohnkontext als Paar steht im Vordergrund. Eigene Wohnbedürfnisse sind noch etwas tiefer vergraben. Wir orientieren uns an der vorherrschenden Meinung wie man wohnen soll, an der Werbung, an den Katalogen und Erwartungen anderer was unsere Auswahl der Möbel und Farben angeht. Wir genießen das höhere Einkommen und den durch den Beruf jetzt möglichen höheren Lebensstandard. Viele leben das Reisen voll aus. Phase vier: Wohnen nach einigen Berufsjahren Oft ab vierzig, nach dem wir unseren Kleidungsstil gefunden, viele Länder gesehen, viele schöne Momente mit Freunden erlebt und uns besser kennen gelernt haben, bekommt das Thema Wohnen plötzlich eine andere neue Bedeutung. Je nach Lebensmodell, ob verheiratet ohne Kinder, verheiratet mit Kindern, unverheiratet zusammenlebend, leidenschaftlich allein lebend, unverheiratet zusammenlebend, sind die eigenen vier Wände nun mehr als ein Aufbewahrungsort für unsere Kleidung. Unsere Wohnung soll nun für den Ausgleich nach dem stressigen Arbeitstag sorgen, sie soll uns einen Rückzug bieten, wenn die Kinder Besuch bekommen und laut sind. Sie soll uns Raum für die eigene Kreativität schaffen, uns und unseren Kindern Geborgenheit schenken und vor allem das Gefühl der Sicherheit vermitteln. Phase fünf: Wohnen im Alter Die „schnellsten“ Jahre liegen hinter uns. Wir gehen nun langsamer durchs Leben. Die Anzahl der Freunde ist geschrumpft, es tauchen plötzlich Ängste auf und ob wir es wollen oder nicht, bleiben diese und machen sich breit. Unsicherheiten wachsen. Das „ursprüngliche“ Wohnmodell entspricht nicht mehr unseren neuen Wohnbedürfnissen. Es ist uns jedoch meist nicht bewusst, wir hängen an alten Gewohnheiten, Erinnerungen. Veränderungen machen uns Sorgen. Nur die weniger passen in dieser Lebensphase ihr Wohnumfeld freiwillig an, dabei würde es vielen sehr gut tun.  In welcher Wohnphase bist du gerade? Was genießt du dabei am meisten? Lebe und liebeDEIN ZUHAUSE Deine Swetlana

DIY: Wie du eine super bequeme Ablage direkt in Couchnähe erschafft

DYI Couchablage

Absolut funktional, schnell und auch noch günstig. Mein  Sohn wurde vor ein paar Wochen eingeschult und klar, was es für mich ein Fest sein Zimmer etwas aufzufrischen. Bis dato befanden sich all seine Bücher im kleinen Regal hinter dem Bettkopf. Mir schwebte schon lange vor, ihm eine Ablege direkt hinter der Couch zu bauen. Er sollte auf der Couch liegend auf die Bücher zugreifen und diese auch wieder dort ablegen können und er hätte eine bessere Übersicht darüber, welche Bücher er hat. Diesmal gab es kein Verschieben, den der Zeitpunkt war perfekt. Vorerst ist es wichtig zu erwähnen, dass in unserem Kinderzimmer die Couch gegen eine Wand lehnt. Meine Idee war es, die Couchlänge voll zu nutzen und dahinter eine nicht zu tiefe Ablage auf Höhe der Couchrückenlehne zu bauen. Eine zu tiefe Ablage würde den Raum kleiner wirken lassen und die Couch wäre dadurch weniger in den Raum integriert. Eine nicht zu tiefe Ablage ist somit ideal um die Raumharmonie beizubehalten. Was habe ich dafür gebraucht: Eine Möbelbauplatte in weiß in 19x200x2630 mm. Diese habe ich bei Hornbauch (keine Werbung) für 10,45 € gekauft und direkt vor Ort kostenfrei auf 2 Meter Länge zuschneiden lassen. Fünf Tischbeine 70 cm hoch von Ikea (keine Werbung) für 5 € pro Bein. Vier Tischbeine hätten auch gereicht, weil die Couch und die Wand das Regal stabilisieren. 25 Schrauben in passender Tiefe für ca. 2 €. Die dem Tischbein beiliegenden Schrauben sind für eine Plattenhöhe unter drei Centimeter nicht geeignet. Das gesamte Projekt war in wenigen Stunden und mit einem Budget von ca. 38 € am gleichen Tag fertig. Diese Idee eignet sich nicht nur für ein Kinderzimmer, sondern auch für ein Homeoffice mit Couch oder auch ein Gästezimmer. Welches DIY-Projekt hat dir viel Freude bereitet? Teile es gerne mit uns! Lebe und liebe DEIN ZUHAUSE Deine Swetlana

Wächst du mit deiner Wohnung?

Wohnpsychologie

Was dein persönliches Wachstum mit deiner Wohnung zu tun hat? Du kennst bestimmt den Ausdruck: „Ich bin da herausgewachsen“. Damit gemeint kann unter anderem ein Kleidungsstück oder auch eine Wohnung sein.Dazu möchte ich mit dir meine persönliche Erfahrung teilen. Als mein Mann und ich kurz nach der Hochzeit beschlossen haben aus unserer winzigen Wohnung auszuziehen, haben wir nach einem vier Zimmer Objekt gesucht. Gefunden haben wir ein Reihenmittelhaus. Mein Mann ist in einem Reihenmittelhaus aufgewachsen, für ihn war das in etwa so, als würde sich der Kreislauf wieder schließen. Ich habe vorher nie in einem Haus gewohnt und bin auf 76 qm zu fünft groß geworden. Für mich stand eine ganz neue Erfahrung ins Haus. Vor dem eigentlichen Umzug, habe ich ein Paar Freunde und Familie zu einer „Putzen und Pizza“-Party eingeladen. Als wir mit allem fertig waren und uns zum ersten Mal auf die Terrasse hingesetzt haben, überkam mich ein unglaublich intensives Gefühl. Ich saß auf dieser Terrasse und spürte, dass ich von einem Raum umgeben war, dessen Größe ich noch nicht gewachsen war. Diese Terrasse und erst recht der Garten kamen mir in dem Moment riesig vor. Ich wusste nicht, wie ich diese Fläche ausfüllen sollte und vor allem aber auch, darf ich das? Steht mir das zu? Habe ich das verdient? Wir haben noch keine Kinder und ich beanspruche schon so viel Wohnfläche. Inzwischen leben wir zu Dritt in diesem Haus seit neun Jahren und wie sehr ich dieses Haus auch liebe, beschleicht mich seit kurzem immer öfter das Gefühl, dass das Haus langsam zu eng für uns wird. Mir ist weiterhin jeden Tag bewusst, welches Glück wir haben über einen Garten zu verfügen und das unser Sohn sein eigenes Zimmer hat. Und dennoch ist dieses neue Gefühl da, was immer wieder ganz leise anklopft. An dieser Geschichte sieht man ganz deutlich, dass dein Wachstum aus zwei Richtungen kommen kann. Du machst einen Schritt der in dem Moment ein wenig zu groß ist und wächst dann in das neue Umfeld rein oder du spürst, dass du für einen größeren Schritt bereit bist. Lebe und liebe dein ZUHAUSE Deine Swetlana

Wohnen heißt kreativ sein

Wohnen

In Verbindung mit Wohnen heißt für mich kreativ sein, nicht nur etwas Neues zu kreieren oder ein Zimmer neu einzurichten, sondern sich auf jegliche Art und Weise mit den Sachen die einen persönlich umgeben zu beschäftigen, sei es Möbel zu verrücken, Dinge neu zu sortieren oder gar auszumisten. Jede dieser Aktionen macht aus vier Wänden ein Zuhause in dem eine Verbindung entsteht. Um es auf eine andere Art und Weise auszudrücken, greife ich auf eins meiner Lieblingsbücher zurück:„Denn unsere Wände, Decken, Böden und Einrichtungen sind wie eine „dritte Haut, womit wir uns im direkten und im übertragenen Sinn umhüllen. […] In Anwendung dieses Wortes auf das Wohnen meint Kreativsein eben nicht einen extravaganten Wohn- und Einrichtungsstil zu entwickeln, sondern die alltäglichen Rituale des Wohnens als schöpferischen Selbstvollzug zu verstehen. Voraussetzung dafür ist eine Portion Neugier auf die unbewussten Seiten des Vorgangs, der so alt ist wie die Menschheit, denn wohnen heißt Mensch sein, wie es Martin Heidegger in seinem bekannten Aufsatz Bauen, Denken, Wohnen von 1951 ausdrückt.“Dieter Funke „Die dritte Haut I Psychoanalyse des Wohnens“ 2. Auflage 2014 Vor allem kleine Kinder fassen die Dinge an, verschieben diese, probieren sich aus und lassen Chaos hinter sich. Doch nicht, weil sie uns ärgern wollen, sondern weil sie eine Verbindung zwischen ihrer Umwelt und sich selbst schaffen und sich dabei entdecken. Es ist daher unglaublich wichtig, vor allen den Kindern den Raum einzuräumen kreativ zu sein, sich auszubreiten, Dinge auch mal liegen zu lassen und nicht alles gleich wegräumen zu müssen. Und das Ganze auch für sich selbst wieder zu entdecken! Lebe und liebe dein ZUHAUSE Deine Swetlana

Gleiche Raumgestaltung unterschiedliche Raumwirkung

Gleiche Gestaltung unterschiedliche Wirkung

Zur Gestaltung beider Schlafzimmer hat man auf die gleichen Elemente und Materialien zurück gegriffen.

– Makromustertapete mit Naturmotiv
– Bettkopfteil bezogen aus einem dicken Stoff
– Samt-Kissen vs. Samt-Bettwäsche

Doch die Raumwirkung ist eine andere.
Der größte Effekt resultiert aus der Farbwahl: kalte Farben vs. warme Farben.

Warme Farben sorgen direkt für mehr Behaglichkeit und Wohlfühlfaktor. Sie sind einladender.

Wichtig ist jedoch auch, wie die Blickrichtung vom Bett aus gestaltet ist, wiederholen sich die kalten Farben oder werden diese aufgebrochen?

Viel Freude beim gestalten deiner Wohnung!

Lebe und liebe dein ZUHAUSE

Deine Swetlana

Frische Blumen sind dein Element, wenn

Frische Blumen

du

– keine Farben in deiner Wohnung verwendest oder dich nicht traust, diese großflächig anzubringen

– gerne Abwechslung suchst

– keinen Ausblick aus deinem Fenster ins abwechslungsreiche Grün hast

– keine Dekoration magst

Ich gehöre zu Personen, die Farben lieben und zwar kräftige, satte Farben. Farben sind für mich neben Stoffen die emotionalsten und stimmungsvollsten Elemente, die wir Menschen nutzen können, um gewünschte Stimmung im Raum zu erzeugen.

Dazu kommt, dass ich Abwechslung sehr genieße und frische Blumen machen es mir einfach möglich.

Was ist dein Element, an dem du Freude zu Hause hast?

Lebe und liebe dein ZUHAUSE

Deine Swetlana

Drei Vorteile der Makromuster

Drei Vorteile der Makromuster

Seit Jahren sind die Tapeten aus der Wandgestaltung nicht mehr wegzudenken. Es gibt eine unglaublich große Auswahl an Naturmotiven, grafischen Mustern oder auch abstrakten Bildern. Dabei bedienen sich die Designer Mikro- oder Makromustern.

Makromuster können ggü. Mikromustern folgende Vorteile haben:

1. sie vergrößern den Raum in seiner Wirkung

2. sie geben dem Raum mehr Tiefe

3. enthält die Tapete ein Naturmotiv, wirkt sie beruhigend. Vor allem in Räumen, die keinen Ausblick ins Grüne haben. Einige Studien haben bestätigt, dass zwar der Ausblick in die Natur die stärkste beruhigende Wirkung hat. Naturbilder sich jedoch ebenfalls dazu geeignet.

Lebe und liebeDEIN ZUHAUSE

Deine Swetlana

Was bedeutet Wohnen?

Was bedeutet Wohnen

Ich finde es immer wieder spannend nachzuschauen, was die Sprache bereits an tieferer Wortbedeutung mit sich bringt. Oft steckt da so viel mehr drin, als auf den ersten Klang erkennbar und auch eine Klarheit, die mich nicht selten staunen lässt. Da es sich bei meiner Berufung alles rund um das Thema Wohnen dreht, habe ich die Bedeutung des Wortes „Wohnen“ recherchiert und wollte es mit euch teilen. In dem DWDS-Auszug habe ich u.a. Folgendes entdeckt: pflegen;bleiben;zufrieden sein;wünschen, lieben, befriedigt sein;Gewohnheit. Alleine diese Auswahl liefert so viele Erkenntnisse, wofür unsere vier Wände stehen. Nehmen wir das Wort „bleiben„. Wir verlassen für gewöhnlich unser Zuhause täglich, doch meist um wieder zu kommen. D.h. wir haben die Gewissheit eines Ortes wo wir bleiben können. Wir können zwar nicht wie die Schnecke unser Haus mit uns tragen und jederzeit, wenn uns danach ist, wieder reinkriechen, doch im symbolischen Sinne steht unser Zuhause genau dafür. Wir betreten die Außenwelt, die kann uns aufwühlen, überraschen, traurig machen oder erfreuen. Doch mit der Rückkehr in die eigenen vier Wände können wir uns fallen lassen, diese Emotionen verarbeiten. Wie müssen nichts mehr aufnehmen, wenn wir es nicht wollen. Besonders interessant fand ich die Verbindung zum Wort „pflegen„. Da unser Zuhause ein geschützter, privater Ort ist, ist es gleichzeitig ein Ort in dem wir uns auch pflegen können. Dabei kann pflegen verschiedene Ausprägungen annehmen: wie können unseren Körper, unsere Psyche oder auch unsere sozialen Kontakte pflegen. Was wir für gewöhnlich auch tun. Zufrieden sein, ist etwas, was ich als Voraussetzung betrachte, um ein Wohnobjekt als sein Zuhause nennen zu können. Wenn ich über meine ehemaligen Wohnungen nachdenke, frage ich mich, ob ich immer zufrieden war? Und wenn nicht, wie schnell habe ich etwas daran geändert? In der Tat, gab es drei Wohnungen, die mir nicht gut getan haben und jede dieser Wohnungen habe ich unter einem Jahr verlassen. Mich schrecken Umzüge nicht ab, doch ich weiß, dass es für viele eine große Hürde ist. Ich kann nur aus Erfahrung sagen, dass es sich lohnt nicht in einem Zustand der Unzufriedenheit zu verharren! Kommen wir zum „wünschen„. In der Tat können wir zu Hause unsere alltäglichen Wünsche selbst und unmittelbar befriedigen. Wenn wir Durst haben, dann holen wir uns was, wenn uns kalt ist, dann haben wir die Möglichkeit uns direkt etwas wärmeres überzuziehen. Schön eigentlich,  kein Aufschub, kein Warten. Und jetzt die „Gewohnheit„. Psychologisch betrachtet bringen uns Gewohnheiten Entspannung, Entlastung und Sicherheit. Gute Gewohnheiten machen uns dazu auch noch zufrieden und lösen auch Glücksmomente in uns aus. Unser Wohnalltag besteht aus lauter Gewohnheiten, auf diese Weise sparen wir Energie und Konzentration für andere Dinge auf. Was verbindest du mit Wohnen? Was wäre dein Wort? Lebe und liebe DEIN ZUHAUSE Deine Swetlana