Feng-Shui vs. Wohnpsychologie

Feng-Shui vs. Wohnpsychologie

In den meisten Fällen, wenn ich erzähle, dass ich wohnpsychologische Beratung anbiete, reagieren die Menschen mit: „Ahhh, Feng-Shui“. Wo liegt der Unterschied zwischen Feng-Shui und Wohnpsychologie? Beide Ansätze haben das Wohlbefinden der Menschen im Fokus. Feng-Shui wird auch als Harmonielehre bezeichnet. Die Ausgangsbasis beider Disziplinen ist jedoch eine andere. Feng-Shui kommt aus China und basiert auf der Yin-und-Yang-Lehre, den nach den Himmelsrichtungen ausgerichteten Energieflüssen in den Wohnräumen sowie der Fünf-Elemente-Lehre. Die Anordnung der Möbel oder Dekorationsobjekte ist darauf ausgerichtet den Energiefluss zu gewährleisten und Energiestau zu vermeiden.  Die Wohnpsychologie ist eine angelsächsische / westliche Wissenschaft und basiert auf der psychologischen Wirkung der Räume auf uns Menschen, die durch Studien belegt sind. Was heißt es nun genau? Beinahe jeder von uns wird bestätigen, dass er sich in machen Räumen direkt wohlfühlt und in anderen nicht. D.h. Räume haben eine direkte Auswirkung auf unsere Gefühle und somit auch auf unsere Verhaltensweisen. Das Gefühl selbst kann durch unterschiedliche Faktoren der Raumausstattung, Raumarchitektur oder Raumgestaltung ausgelöst sein. Es kann an der Raumgröße, an den Materialien oder Farben liegen. Oft ist ein Zusammenspiel aus mehreren dieser Elemente. Dazu wurden bereits einige Studien durchgeführt. Z.B., dass die Wohnräume mit zu hohen Decken das Gefühl der Geborgenheit beeinträchtigen können. Dass viele Farben zu anregend wirken, in dem sie unseren Puls in die Höhe treiben und uns nicht zu Ruhe kommen lassen, dass der Blick ins Grüne, vor allem beim Arbeiten sehr gesund ist, weil er in gleichen Maßen beruhigend und anregend wirkt usw. usw.. Die Wohnpsychologie nutzt alle diese Erkenntnisse um uns Menschen ein wohltuendes, psychisch gesundes Wohnen möglich zu machen. Es ist eine junge Disziplin und es gibt noch so viel zu entdecken. Jede Erkenntnis auf diesem Gebiet bringt uns einen kleinen Schritt dem menschengerechten Wohnen näher. Lebe und liebeDEIN ZUHAUSE Deine Swetlana

Versklavt durch eigene vier Wände?

Versklavt duchr eigene vier Wände

Unsere vier Wände können uns auf unterschiedliche Art und Weise beeinflussen. Am schönsten ist es, wenn wir uns auf unsere Wohnung freuen, wenn wir sie schön finden, wenn wir nach einer Reise gerne nach Hause kommen, wenn wir mit Vergnügen Freunde einladen und uns dabei wohl fühlen. Ich könnte diese Auflistung noch eine Weile weiterführen, doch ich denke, der Punkt ist klar geworden. Jedes positive Gefühl, welches durch unsere Wohnsituation ausgelöst wird, tut uns gut. Jedes negative Gefühl belastet uns. Das tückische daran, dass wir Menschen uns an die Dinge gewöhnen und ihnen freien Lauf lassen. Kurzfristig ist es kein Problem, langfristig schon. Unsere Wohnsituation hat eine unmittelbare und meist unbewusste Auswirkung auf unser Empfinden und somit auf unser Handeln. Falls du dich oft antriebslos fühlst, Kamst du schon mal auf den Gedanken, dass es unter anderem auch mit deiner Wohnsituation zu tun haben könnte? Ja, ein vom Wohnumfeld auf unser projiziertes Gefühl löst eine Emotion aus, diese Emotion führt zu einem Verhalten. Das Verhalten kann positiv aber auch negativ sein. Viele dieser Verhaltensweisen sind über die Jahre so in unser Unterbewusstsein gedrungen, dass wir diese weder merken noch hinterfragen. Deine Wohnsituation hat deine Verhaltensweisen fest im Griff. Entweder du bist ständig am Aufräumen und putzen, du gehst nicht ins Bett, wenn nicht alles pikobello ist. Du bist ultra gestresst und das schon Tage zuvor, wenn du Besuch erwartest. Du mistest zwanghaft regelmäßig aus, um kurz darauf die entstandenen Lücken wieder aufzufüllen. Oder du hast resigniert, du räumst nur noch auf, wenn Besuch kommt und weil es dir Stress bereitet, lädst du immer weniger Leute in deine Wohnung rein. So oder so du bist Sklave deiner eigenen vier Wände geworden. Fang lieber an deine Wohnbedürfnisse zu entdecken und danach zu leben, denn das ist viel befriedigender als alles andere. Und wenn du Unterstützung wünschst, dann begleite ich dich sehr gerne dabei! Lebe und liebeDEIN ZUHAUSE Deine Swetlana

Weißt du was Wohnpsychologie ist?

Was steckt hinter Wohnpsychologie

Die Wohnpsychologie beschäftigt sich mit der Wirkung der Wohnumwelt auf das menschliche Verhalten, Fühlen, Denken und Handeln wie auch auf die psychische Gesundheit des Individuums insgesamt. Dies sind u.a. Einflüsse durch Farben, Licht oder Materialien. Die Wohnpsychologie basiert auf den Bedürfnissen der Menschen, darauf aufbauend leitet sich alles andere ab. Welche Bereiche werden im Rahmen der Wohnpsychologie betrachtet? – Verhalten: Wie positiv und/oder negativ beeinflusst meine Wohnumgebung mein Verhalten– Schutz: Sind meine Schutzbedürfnisse erfüllt?– Wahrnehmung: Bietet meine Umgebung vielfältige und anregende Wahrnehmungsimpulse für meine Sinne?– Beziehungen: Begünstigt mein Wohnumfeld meine sozialen Beziehungen oder verhindert / isoliert es mich?– Personalisierung: Habe ich genügend Raum zur Entfaltung?– Erholung: Habe ich Möglichkeiten in meiner Wohnumgebung zur Ruhe zu kommen?– Gesundheit: Welche Faktoren wirken auf die Menschen gesundheitsfördernd und welche eher schädigend?– Entfaltung: Kann ich meinen Wohnraum so gestalten, dass ich mich entsprechend der Lebensphase entwickeln und entfalten kann? Wo liegt der Unterschied zwischen Wohnpsychologie und Feng Shui? Sowohl Wohnpsychologie als auch Feng Shui verfolgen das gleiche Ziel in dem sie die Wohnqualität und das Befinden der Menschen in ihrem Wohnumfeld verbessert wollen. Feng Shui stellt dabei auf die Energieflüsse ab und ist eine fernöstliche Philosophie. Die Wohnpsychologie ist eine angelsächsische / westliche Wissenschaft und basiert auf den psychologischen Effekten deren Wirkung in einigen Studien belegt ist.   Bedürfnisse im Wohnkontext Ausgehend von der Maslowschen Bedürfnispyramide werden die Bedürfnisse und der Grand deren Erfüllung im Wohnkontext betrachtet.Die Bedürfnispyramide nach Maslow unterscheidet Grundbedürfnisse (Schlafen, Luft, Licht);Sicherheitsbedürfnisse (Wohnumfeld, Gesundheit, Schutz, Ordnung);Soziale Bedürfnisse (Geborgenheit, Kommunikation);Individualbedürfnisse (Wertschätzung, Freiheit);Selbstverwirklichung;Transtendenz (Glaube).  Darüber hinaus wurden inzwischen das ästhetische und das kognitive Bedürfnis als Bedürfnisse anerkannt. Deine Swetlana Lebe und liebe DEIN ZUHUASE